Farbspiele
Trumpf sind die 4 Buben und die 7 verbliebenen Farbkarten der vom Alleinspieler verkündeten Farbe. Bedienen ist Pflicht. Wenn Trumpf ausgespielt wird, muss auch Trumpf bedient werden. Gleiches gilt für alle Farben. Bedient ein Spieler nicht, ist das Spiel zu diesem Moment unterbrochen und die Augen der erworbenen Stiche werden zusammengezählt. Der Alleinspieler benötigt 61 Augen zum Gewinn des Spieles, die Gegenpartei 60 Augen. Schneider ist, wer nicht mehr als 30 Augen erzielt. Schwarz ist jene Partei, welche keinen Stich erzielt. In diesen Fällen erhöht sich jeweils der Spielwert.
Großspiele
Bei diesen auch „Grand“ genannten Spielen ist der Reizwert höher und nur die Buben sind Trumpf. Bedienen ist Pflicht. Wenn ein Bube ausgespielt wird, muss auch (so vorhanden) mit einem Buben bedient werden. Gleiches gilt für alle Farben. Bedient ein Spieler nicht, ist das Spiel zu diesem Moment unterbrochen und die Augen der erworbenen Stiche werden zusammengezählt. Der Alleinspieler benötigt 61 Augen zum Gewinn des Spieles, die Gegenpartei 60 Augen. Schneider ist, wer nicht mehr als 30 Augen erzielt. Schwarz ist jene Partei, welche keinen Stich erzielt. In diesen Fällen erhöht sich jeweils der Spielwert.
Nullspiele
Der Alleinspieler gewinnt, wenn dieser keinen Stich bekommt. Auch bei nur einem einzigen Stich hat er dieses Spiel verloren. Bei Nullspielen existiert kein Trumpf, nur Wert und Farbe der Karten zählt. Die Reihenfolge ist hier 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König und As. Die einzelnen Nullspiele sind: Null, Null Hand, Null Ouvert und mit dem höchsten Reizwert Null Ouvert Hand.
]]>Für 17 + 4 benötigt man ein normales Skatblatt mit 32 Karten. Sie haben die Werte As (11), Zehn (10), Neun (9), Acht (8), Sieben (7), König (4), Dame (3), Bube (2).
Die Zahl der Mitspieler kann beliebig hoch oder niedrig sein. Ein Mitspieler spielt die Bank und spielt reihum gegen seine Mitspieler.
Zunächst muss jeder Mitspieler abgesprochenen Betrag in die Kasse geben, dieser kann bei 10 Cent anfangen, da er im Laufe des Spiels immer wieder erhöht wird. Der Mitspieler, der die Bank spielt, mischt die Karten und legt sie auf einen Stapel, der verdeckt bleibt. Er gibt dann dem ersten Spieler und sich selbst jeweils eine Karte. Der Spieler kann dann außerdem noch so viele Karten aufnehmen, wie er möchte. Er soll mit dem Gesamtwert seiner Karten so gut wie möglich an die 21 kommen, darf diesen Wert aber nicht überschreiten. Er kann seinen Einsatz auch erhöhen, muss danach aber trotzdem noch eine Karte aufnehmen. Diese Regel soll sicherstellen, dass kein Spieler, der bereits 21 Punkte hat und siegessicher ist, den Einsatz ausreizt und somit ungerechtfertigt profitiert. Die Karten werden noch nicht aufgedeckt.
Nach dem ersten Spieler ist die Bank an der Reihe, der es aber nicht möglich ist, den Einsatz zu erhöhen, sie kann genau wie der erste Spieler aber Karten aufnehmen.
Danach werden die Karten aufgedeckt. Wenn beide Spieler weniger als 21 Punkte haben, bzw. ein Spieler mehr als 21 Punkte hat (das sog. „Überkaufen“), gewinnt der Spieler, der mehr Punkte unter 21 hat. Bei Gleichstand, oder wenn beide Spieler mehr als 21 Punkte haben, muss das Spiel wiederholt werden.
]]>
Beim Uno gibt es 4 Farben (blau, gelb, grün, rot) der Spielkarten. Von jeder Farbe gibt es jeweils Karten von 0 – 9 sowie 3 Aktionsk
arten. Alle Karten sind doppelt vorhanden, außer die 0. Die gibt es bei jeder Farbe nur einmal. Hinzu kommen noch 8 schwarze Aktionskarten. Das komplette Deck besteht schließlich aus 108 Karten.
Das Ziel ist es, in einer Vielzahl von Runden 500 Punkte zu erreichen. Punkte bekommt man, indem man so schnell wie möglich alle seine Spielkarten ablegt. Nur derjenige, der als erster alle seine Spielkarten abgelegt hat bekommt Punkte. Die Punkte erhält man, indem man die übrigen Karten der anderen Spieler addiert. Es gilt: Je mehr desto besser.
Am Anfang jeder Runde bekommt jeder Spieler 7 Karten. Der Rest kommt auf einen Stapel in die Mitte des Tisches. Eine Karte wird abgelegt, welche zugleich die erste Spielkarte ist. Jetzt beginnt der Spieler, links neben dem Dealer. Die Spieler können nur dann eine Karte ablegen, wenn Sie entweder die selbe Nummer oder die selbe Farbe haben, wie die Karte die auf dem Tisch liegt. Wenn ein Spieler keine passende Karte hat, muss er sich eine vom Stapel ziehen Wenn diese Karte dann passt, darf er sie auf den Stapel legen. Für die schwarzen Aktionskarten gelten extra Regeln, zu welchen ich später komme. Sobald ein Spieler die vorletzte Karte ablegt, muss er „Uno“ rufen. Falls er das nicht tut, muss er als Strafe eine Karte ziehen. Gewonnen hat derjenige, der seine letzte Karte abgelegt hat.
Zieh 2 (+2) - Spielt ein Spieler diese Karte muss sein Nachbar 2 ziehen. Falls sein Nachbar
ebenfalls eine +2 Karte hat kann er sich retten und der nächste Spieler muss 4 Karten ziehen.
Retour - Wenn diese Karte fällt wird die Spielrichtung gewechselt. Bei nur 2 Spielern zählt diese Karte wie „Aussetzen“
Aussetzen - Der nächste Spieler der an der Reihe ist, wird übersprungen.
Farbwahl - Der Spieler, der diese Karte spielt, darf sich eine neue Farbe wünschen. Diese Spielkarte dar jedoch nicht als letzte Karte gespielt werden.
Zieh 4 (+4) - Der nächste Spieler muss vier Karten ziehen. Zusätzlich darf der Spieler der sie gelegt hat, sich noch eine Farbe wünschen.
Vergisst ein Spieler „Uno“ zu rufen, muss er eine Karte als Strafe ziehen.
Macht ein Spieler einem anderen Vorschläge, was er spielen soll, so muss dieser 2 Karten als Strafe ziehen.
Legt ein Spieler eine Karte, obwohl er nicht dran ist, muss er als Strafe eine Karte ziehen.
Legt ein Spieler die (+4) Karte obwohl er auch eine andere Karte hätte spielen können, muss er selber 6 Karten ziehen. Die (+4) Karte darf nämlich nur dann gespielt werden, wenn keine andere Karte in Frage kommt.
Alle Karten mit Nummer haben den aufgeführten Wert. Die farbigen Aktionskarten zählen 20 und die schwarzen Aktionskarten zählen 50 Punkte.
Wie bereits beim Mau-Mau, gibt es auch beim Uno unzählige Varianten und Sonderregeln, die man zusätzlich einbauen kann, um das Spiel interessanter und spannender zu gestalten. Viele Spieler erfinden sich einfach andere neue Regeln um das Spiel schneller zu machen.
]]>
Gewonnen hat der Spieler, der als erster alle seine Karten abgelegt hat. Der Gewinner muss beim ablegen seiner letzten Karte laut Mau-Mau in die Runde rufen. Das Spiel ist trotzdem noch nicht vorbei, denn die anderen Spieler spielen das Spiel üblicherweise noch zu Ende bis nur noch einer seine Karten auf der Hand hat – der Verlierer. Zu Beginn des Spiels bekommt jeder Spieler 5-6 Karten, die er verdeckt auf der Hand hält. Die übrigen Karten kommen auf einen Stapel in die Mitte des Tisches und eine Karte wird offen abgedeckt. Diese Karte ist die erste Spielkarte. Jetzt geht es im Uhrzeigersinn. Jeder Spieler legt seine Karte, wenn er denn kann, auf die offene auf den Tisch. Ein Spieler kann nur eine Karte ablegen, wenn die abzulegende Karte entweder den Kartenwert, also 7,8,9 usw. hat oder die Kartenfarbe mit der obersten Karte übereinstimmt z.B. Herz und Herz. Kann ein Spieler keine Karte ablegen, so muss er sich eine zusätzliche Spielkarte vom Stapel ziehen. Falls der Spieler diese Karte nun spielen kann, darf er sie ablegen. Ist der Kartenstapel in der Mitte mal aufgebraucht, so wird dieser neu gemischt und wieder in die Mitte gelegt.
Sobald ein Spieler eine 7 legt, muss der nächste 2 Karten ziehen oder er kann sich retten, indem er auch eine 7 auf dem Stapel legt. Dann muss der nächste Spieler
wiederum 4 Karten ziehen usw.
Spielt ein Spieler eine 8, so muss der nächste Mitspieler eine Runde aussetzen. Falls nur
noch 2 Spieler mitspielen, darf derjenige, der die 8 gelegt hat nochmal eine Karte legen.
Wird ein Bube abgelegt, darf derjenige der ihr gelegt hat, sich eine Karte vom nächsten
Mitspieler „wünschen“. Es dürfen jedoch keine 2 Buben aufeinander gelegt werden.
Wenn ein Spieler nur noch eine Karte auf der Hand hat, muss dieser „Mau“ rufen, damit die anderen Spieler wissen, dass er nächste Runde gewinnen kann. Vergisst ein Spieler „Mau“ zu rufen, muss er als Strafe eine oder 2 Karten ziehen.
Oft sind die Regeln von Region zu Region sehr unterschiedlich. Deshalb ist es ratsam, sich vor einem Spiel über einheitliche Regeln zu verständigen. Weiterhin gibt es noch viel mehr unzählige lustige Varianten die das Mau-Mau lustiger, interessanter und spannender machen. Zum Beispiel gibt es die Regel, immer wenn eine Dame fällt, muss jeder Spieler sich irgendwo her eine Münze schnappen. Der Spieler, der keine Münze gefunden hat, muss als Strafe eine Karte ziehen. Oft erfinden die Spieler auch neue Regeln um das Spiel nicht langweilig werden zu lassen.
]]>„21“ wird mit sechs Kartendecks a 52 Karten (312) an einem halbkreisförmigen Tisch gespielt. Gegenüber der Spieler an der Geraden sitzt der „Dealer“ oder auch genannt „Bank“. An einem Tisch können bis zu sieben Spieler teilnehmen. Das Ziel des Spiels ist es, mit mindestens zwei (meistens aber mehr Karten), näher an 21 Punkte zu kommen als der Dealer, ohne dabei den Wert 21 zu überschreiten.
Die Karten haben unterschiedliche Werte:
- Bildkarten zählen 10 Punkte (Bube, Dame, König) – 2er – 10er zählen entsprechend den Werten 2-10 – Asse zählen entweder 1 oder 11 Punkte
Zu beginn jedes Spiels werden die Einsätze der Spieler platziert. Sobald alle Einsätze gemacht wurden, beginnt der Dealer die Karten auszuteilen. Jeder Spieler plus der Dealer bekommen zunächst eine offene Karte. Danach erhält jeder weitere Spieler noch eine zweite offene Karte (nicht aber der Dealer). Jetzt beginnt der Spieler zur Linken des Dealers. Er darf solange Karten nachbestellen bis er meint nahe genug an 21 Punkten zu sein. Sobald der Spieler die 21 überschreitet hat er sofort verloren und die Bank zieht seinen Einsatz ein. Wenn alle Spieler Ihre Karten geordert haben, nimmt sich auch der Dealer seine 2. Karte. Hat der Dealer mit dieser 2. Karte einen Wert von 16 oder weniger so muss er eine weitere Spielkarte ziehen. Hat der Dealer aber mit der 2. Karte 17 oder mehr Punkte, darf er keine weitere Karte mehr nehmen. Auch nicht, wenn die anderen Spieler näher an 21 sind. Überschreitet der Dealer die 21, so gewinnen alle noch am Tisch gebliebenen Spieler automatisch. Wenn der Dealer unter 21 bleibt, gewinnt nur derjenige, der am nächsten an der 21 ist (das kann auch der Dealer sein). Bei Gleichstand der Karten gibt es ein unentschieden. Der Spieler verliert, aber gewinnt auch nichts.
Sobald ein Spieler 21 Punkte mit drei Siebenen aufweisen kann, hat er die Runde sofort gewonnen.

Black Jack bezeichnet eine Kartenkombination aus zwei Karten. Entweder Ass und Bild oder Ass und 10. Sobald ein Spieler einen Blackjack mit 2 Karten hat, gewinnt er das Spiel. Es sei denn der Dealer hat ebenfalls einen Black Jack. Dann gibt es ein Unentschieden und keiner gewinnt oder verliert.
Black Jack ist in den Casinos genauso beliebt wie Poker. In erster Linie ist Black Jack ein Glücksspiel, aber mit viel Erfahrung und Routine kann man viel Geld
damit gewinnen. Man sollte jedoch aufpassen, denn oft überschätzen die Leute Ihr Budget und verlieren eine menge Geld beim Black Jack oder anderen Glücksspielen. Durch den Internet Boom der letzten Jahre, wird auch das Online Black Jack immer beliebter und es lassen sich im Internet unzählige Casino Plattformen finden, auf denen Black Jack geübt und gespielt werden kann.
]]>
Zu Beginn jeder Pokerrunde erhält jeder Spieler eine Starthand aus 2 verdeckten Karten. Der linke Nachbar des Big Blinds muss als erster Spieler seine Spielentscheidung machen. Das heisst, er kann entweder halten (mitgehen), auch genannt call, erhöhen (raise) oder aussteigen (fold). Die übrigen Spieler machen das gleiche im Uhrzeigersinn. Jeder Spieler darf den Einsatz in einer Runde nur einmal erhöhen, es sei denn, ein anderer Spieler hat zwischendurch nochmal erhöht. Sobald alle Pokerspieler entweder den Einsatz gehalten haben oder gefolded haben ist die erste Runde zuende. Entweder der Spieler mit dem raise hat die Runde gewonnen oder wenn noch mindestens ein weiterer Spieler den raise gecallt hat geht es weiter zur zweiten Runde.
Anmerkung: Kein Spieler muss in der Runde erhöhen!
In dieser Runde wird das Pokern konkreter. Jetzt legt der Dealer zuerst eine Karte vom Stapel ab (Burn Card) und legt dann 3 Karten offen auf den Tisch. Diese 3 Karten heissen „Flop“. Jetzt beginnt die 2. Runde. Der Spieler mit dem Small Blind, also links vom Dealer, fängt an. Jetzt folgt die gleiche Prozedur wie in der 1. Runde. Die Spieler haben die Möglichkeit zu callen, raisen oder folden. Jedoch gibt es eine Änderung. Der erste Spieler kann auch abwarten, indem er „checkt“. Checken bedeuted, dass er abwartet, was die anderen Spieler machen. Die ist insofern sinnvoll, da jetzt jeder Spieler schon 5 Karten zum kombinieren hat (2 auf der Hand und 2 auf dem Flop). Die Runde ist beendet wenn entweder die Pokerspieler den Einsatz gehalten haben oder aus dem Spiel ausgestiegen sind.
In der 3. Runde wird zuerst wieder eine Karte vom Dealer abgelegt und dann eine weitere Karte offen auf den Tisch gelegt. Diese Karte nennt sich Turn Card. Jeder Spieler erhählt somit eine weitere Karte zum kombinieren seiner Hand. Jetzt folgt die gleiche Prozedur wie in den Rundne zuvor bis auch die Runde vorbei ist.
Jetzt wird nochmal eine Karte vom Dealer abgelegt und eine weitere Karte offen auf den Tisch gelegt. Nun folgt die letzte Wettrunde. In dieser Runde kommt es oft zum Headsup oder auch Showdown genannt. Hier sitzen sich die letzten beiden Spieler gegenüber und Spielen ihre Hände aus. Oft geht dabei einer der Pokerspieler All-in (setzt alle seine Chips). Der andere Spieler muss jetzt überlegen ob er mitgeht oder folded. Am Ende gewinnt der Spieler der das beste kombinierte Blatt, bestehend aus 5 Karten hat (siehe Kartenkombinationen).
Anmerkung: Viele Spieler haben bis zur 3. oder 4. Runde noch keine gute Kartenkombination und gehen trotzdem mit, da sie sich erhoffen noch ein gutes Blatt in den letzten Runden zu erhalten. Auch spielen viele Spieler einen Bluff über die komplette Runde und bieten so aggressiv, dass alle Spieler raus gehen. Einen Bluff zu erkennen ist meist sehr schwer und erfordert Erfahrung.
| Hand | Beispiel | Beschreibung |
| Royal Flush | 10, J, Q, K, A von einer Farbe | Die Strasse von 10 bis Ass in einer Farbe |
| Straight Flush | 5, 6, 7, 8, 9 in einer Farbe | Eine Strasse in einer Farbe |
| Vierling | A, A, A, A | Vier gleiche Kartengeber |
| Full House | A, A, A, K, K | Drilling + Paar |
| Flush | 5, 8, 10, J, K einer Farbe | 5 beliebige Karten in einer Farbe |
| Straße | 7, 8, 9, 10, J | 5 aufeinander folgende Karten |
| Drilling | 8, 8, 8 | Drei gleiche Karten |
| Zwei Paare | 10, 10, K, K | 2 Paare |
| Ein Paar | 9,9 | 1 Paar |
| High Card | A | Die Höchste einzelne Karte |
Pokerspieler gewinnen Millionen mit Turnieren und zur Zeit ist ein richtiger Poker-Boom ausgebrochen. Selbst viele Leute spielen Poker privat zum Spaß mit geringem Einsatz und kaufen sich oft neue Pokersets. Auch das Pokerspielen online wird immer beliebter und bietet eine ideale Plattform, die entweder nur zum Spaß spielen möchten oder Geld gewinnen wollen.
Informationen über einarmige Banditen: Online Spielautomaten spielen mit Tipps und Tricks.
]]>
Beim Texas Hold’em werden 5 offene Karten in die Mitte des Tisches gelegt, die jeder Spieler zur Bildung seiner „Hand“ (eine Hand bezeichnet die Kartenkombination, die jeder Spieler nach Ende der Runde auf seiner Hand hält) verwenden kann. Am Anfang der Runde bekommt jeder Spieler 2 Karten. Diese 2 Karten benutzen die Spieler um mit den 5 offenen Karten auf dem Tisch die beste Kombination zu bekommen. Zum genauen Ablauf eines Pokerspiels komme ich gleich noch.
Beim Texas Hold’em Poker wird mit einem Deck von 52 Karten gespielt. Für eine Pokerrunde braucht man Minimum 2 bis bis Maximal 11 Leute. Die Pokerkarten sind in der Regel etwas breiter und dicker als normale Spielkarten und sind zu 100% aus Kunststoff, damit die Karten auch nach mehreren Spielen nicht so geknickt sind und keinen Wiedererkennungswert haben (gezinkte Karten). Das Ziel des Pokern ist es, die höchste Kombination an Karten zu erhalten und durch geschicktes setzen von Einsätzen, andere Spieler zur Aufgabe zu bringen. Selbst mit schlechten Karten kann man beim Poker durch geschicktes bieten auch mit einem „Bluff“ gewinnen.
Zu Beginn jedes Spiels, mischt eine Person die Karten, lässt abheben und teilt jedem Pokerspieler eine offene Karte aus. Der Spieler mit der höchsten Karte ist der „Geber“ (engl. Dealer). Dieser Spieler bekommt auch den Dealer Button. Die Rolle des Kartengebers wechselt mit jeder Runde im Uhrzeigersinn.

Die Blinds spielen beim Poker eine bedeutende Rolle. Der Spieler zur Linken des Dealers ist der „Small Blind“. Sein Nachbar ist der „Big Blind“. Am Anfang eines Pokerspiels sind die Blind (Einsätze) noch recht gering. Zum Beispielt muss vor jeder Runde der Small Blind 5 € und der Big Blind 10€ in den Pott zahlen. In der Regel ist der Big Blind doppelt so hoch wie der Small Blind. Durch die Blinds wird das Pokern spannender, denn jeder Spieler ist gezwungen den Big Blind zu setzen um mit zu spielen und die ersten Karten zu sehen. Die Blinds steigern ebenfalls den Druck auf die Pokerspieler, denn auch wenn jemand nur noch wenige Chips zur Verfügung hat, muss er die Blinds bezahlen. Die Blinds erhöhen sich entweder nach einem bestimmten Zeitraum oder wenn jemand den Tisch verlässt und ausgeflogen ist.
weiter zu Teil 2
]]>